2014


Die Indigo-Kinder

20.12.2014

 

(1. Teil von 3 Teilen einer Reihe)

 

Indigo ist ein Farbton; genauer gesagt der letzte Blauton vor dem Violett. In diesem Farbton sehen Auraleser das energetische Feld eines Menschen, wenn sie von einem Indigo beziehungsweise Indigokind sprechen. Das Besondere daran ist, dass dieser Farbton nach den Angaben einiger Auraleser vor etwas über fünfzig Jahren zum ersten Mal (und auch nur vereinzelt) gesehen wurde, mittlerweile jedoch immer häufiger bei Kindern vorkommt.

 

Natürlich hat man sich gefragt, ob und was dies zu bedeuten hat, da die Aura sehr viel über einen Menschen aussagt. Nun hat zwar jede Aura viele Schichten und auch mehrere Farbtöne. Auf der Seelenebene jedoch, die nach meinen Informationen diejenige ist, die von den Auralesern übli- cherweise wahrgenommen wird, ist der Farbton wohl konstant und eindeutig.

 

Aus diesem Grund hat man Kinder mit indigofarbener Aura näher betrachtet und festgestellt, dass sie sich anders verhalten als andere Kinder. Dadurch hegt man die Vermutung, sie seien die bereits pro- phezeiten "Neuen Kinder", durch die ein neues Zeitalter entstehen würde. ...


Lesen Sie den ganzen Artikel hier


In eigener Sache: Die neue Webseite

19.11.2014

Ich freue mich zwar sehr über die neue Webseite und finde sie auch sehr schön gelungen, aber leider gibt es wie bei den meisten Computer-Angelegenheiten noch einige Holpersteine zu überwinden. Für diese Webseite bedeutet dies, dass die Google-Suche noch nicht richtig funktioniert, und Sie zunächst eine Fehlermeldung bekommen. Da Sie trotzdem hier angelangt sind, gehe ich mal davon aus, dass Sie bereits erkannt haben, dass man sich davon nicht beeindrucken lassen darf und einfach auf irgendeinen Menüpunkt klicken müssen, um weiter zu kommen. An mir liegt es nicht, dennoch bitte ich um Entschuldigung für die Unnannehmlichkeit - ich arbeite daran, die Zuständigen zur Besserung zu bewegen...


E-Book-Version von Band 1 im Handel

19.11.2014

So, ich habe heute die Nachricht bekommen, dass Band 1 Neufassung auch als E-Book erhältlich ist. Wer also lieber digital liest, bitte sehr, nur nicht drängeln...


Es ist endlich soweit: Band 1 Neufassung ist da

11.11.2014

Erfahrungsgemäß kann es noch einige Zeit dauern, bis auch die E-Book-Version konvertiert ist, aber sie ist auf dem Weg, und das ist gut so.


Sonntag, 2. November 2014 - 11:28 Uhr

Neue Webseite


Ich arbeite derzeit an der Erstellung einer neuen Webseite. Daher ist dies der wohl letzte Eintrag in der gewohnten Weise.

Also wundern Sie sich nicht, wenn beim nächsten Öffnen dieser Seite Ihnen ein neues Bild entgegenlacht.

Wenn alles gut geht, wird wohl hoffentlich auch der Online-Shop dann bereits fertig sein, so dass Sie Bände auch bequem, versandkostenfrei und handsigniert bei mir bestellen können.

Ich grüße Sie bis dahin und freue mich auf ein Wiedersehen auf der neuen Webseite, nach wie vor unter maerchen-der-weisheit.de

Ihre Diana Weisheit


Sonntag, 2. November 2014 - 11:21 Uhr

Band 1 Neufassung


Um Missverständnisse mit Online-Buchhandlungen zu vermeiden, habe ich mich zu einer anderen Umbenennung entschieden als geplant: Band 1 hat danach keine Neuauflage bekommen, sondern heißt nun: Band 1 Neufassung, was auch auf dem Cover fixiert ist.

 

Ich habe bereits vom Verlag die Benachrichtigung, dass diese Neufassung in Kürze im gesamten Buchhandel erwerbbar ist.

 

Damit hat das, was ich "mal kurz" erledigen wollte, insgesamt über 7 Monate gedauert, doch ich bin trotzdem nicht traurig. Der Band 1 Neufassung ist nicht nur gut, sondern wirklich gut, ja, wie ich finde, sogar sehr gut geworden. Es tut mir zwar leid, dass ich dies nicht von Anfang an richtig gemacht habe, aber wer weiß schon, wofür es gut war.


Dienstag, 21. Oktober 2014 - 17:32 Uhr

Abschluss Band 1


So, endlich kann ich sagen, dass die Neuauflage von Band 1 fertig ist.

Eigentlich habe ich das bereits vor drei Wochen gesagt, doch bei der Generalüberprüfung habe ich zu meinem Leidwesen festgestellt, dass im "Hahn" ein ganz großer Schnitzer drin war. Damit meine ich keinen Rechtschreib- oder Grammatikfehler, sondern ein Grundsatzfehler. Und der hat mich dann dazu gebracht, die Anmerkung noch einmal neu zu schreiben - ganz anders (und auch deutlich länger). Und wieder fiel es mir unwahrscheinlich schwer. Der Grund dafür liegt wohl in meiner Furcht, bloß nicht noch einmal den gleichen Fehler zu machen, oder aber einen anderen Fehler stattdessen. Ob ich es jetzt wirklich richtig gemacht habe, weiß ich nicht.

 

Das Problem lag daran, dass "Der Hahn" bekanntlich ein Auftragsmärchen ist - mein einziges, was es wohl auch bleiben wird. Es gibt also einen Herrn, für den dieses Märchen geschrieben wurde. Allerdings ist es nicht seine Lebensgeschichte oder eine Geschichte aus seinem Leben. Ich weiß noch nicht einmal, inwieweit es da überhaupt Übereinstimmungen gibt. Die Sache ist nur die: es ist völlig egal, ob es welche gibt oder nicht. Der Kern, oder von mir aus auch die Aussage, das Prinzip, das Gesetz - das ist wichtig - weil es ein Märchen ist und keine Geschichte.

 

Nur habe ich das bei der Erstfassung nicht gesagt. Und so hat sich vermutlich jeder, der den Herrn kennt, gedacht: "Nette Geschichte, doch leider hat sie das Leben des Herrn K. nicht getroffen."

 

Deswegen handelt die Anmerkung nun davon, den Unterschied zwischen Märchen und Geschichten erst einmal darzustellen. Aber ob ich es auch wirklich geschafft habe, weiß ich nicht. Es ist so schwierig auszudrücken, und dann in wenigen Worten - grottenschwer.

 

Desweiteren ist mir aufgefallen, dass man die alte Anmerkung auch so lesen könnte, als ob ich Herrn K. beziehungsweise die Homöopathen als Unwissende ansehe. Das tue ich keineswegs, ich habe sogar größte Hochachtung vor dieser Heilmethode und ihre Heiler. Es ist nur nicht die Aufgabe eines Märchens, Partei zu ergreifen (zumindest nicht meine Märchen). Märchen sind für alle da, und so muss sich auch jeder seine eigene Meinung machen dürfen. Leider ist das in der Erstfassung wie gesagt nicht so ganz rausgekommen. Auch darüber spreche in der neuen Anmerkung.

 

Kurzum, daher die nochmalige Verzögerung, und gleichzeitig einen Mords-Bammel, dass nun alles am richtigen Platz ist.

 

Aber ein Gutes hat die Sache: Es wird in absehbarer Zeit eine Hörprobe vom Hahn geben. Ich bin nämlich zu dem Schluss gekommen, dass dieses Märchen zu denen zählt, die man besser hört.


Samstag, 4. Oktober 2014 - 13:50 Uhr

Der Graf - Beispiele zur Anmerkung Teil 2


... hier die Fortsetzung

 

Aschenputtel

Dieses Märchen beschreibt zwar nicht den klassischen gesellschaftlichen Aufstieg von ganz unten nach oben, weil Aschenputtel aus einer wohlsituierten Familie kommt. Doch führt es Aschenputtel im Hauptteil nach ganz unten (genauer gesagt in die massive Erniedrigung innerhalb der Familie), bevor das wunderbare Ende mit der Heirat in die königliche Familie erfolgt. Aschenputtels Weg dorthin möchte ich einmal als Geduld bezeichnen, das Ausharren selbst in unerträglicher Situation; ein Weg, der gleichsam steinig wie auch leidvoll ist, und ich denke, es gibt deshalb kaum jemanden, der ihr den Erfolg nicht von Herzen gönnt (abgesehen natürlich von den Stief-Schwestern und der Stiefmutter). Und doch ist mir nicht ganz klar, ob Aschenputtel ihr Leben als Prinzessin und spätere Königin auch wirklich von Anfang an genießen kann. Was den Prinzen anbelangt, so glaube ich schon, dass alles in bester Ordnung bleibt, weil, auch wenn es nicht so ganz klar gesagt wird, sich hier zwei Liebende zusammengefunden haben. Nur, was ist mit den Bediensteten, dem Hofstaat, den benachbarten Königen und Königinnen: werden die sie akzeptieren und ihr, die vorher in der Asche auf dem Küchenfußboden schlafen musste, den nötigen Respekt zollen? Ich denke, es ist möglich, aber es wird noch einmal ein steiniger Weg werden, und so wird der endgültige Erfolg leider nicht sofort eintreten.

 

Schneewittchen

Manchmal ist der Weg zum Erfolg die Flucht. Das ist, wie ich glaube, eine Aussage von diesem Märchen. Schneewittchen, die als Königstochter eigentlich nur das bekommt, was ihr standesgemäß zusteht, nämlich einen Prinzen zum Gemahl, hat dennoch einen großen Erfolg zu feiern. Sie bekommt dadurch Schutz, den Schutz vor der bösen Stiefmutter, die ihr nach dem Leben trachtet - sowie Frieden. Ihren Erfolg stelle ich nicht infrage, da ich überzeugt bin, dass er wirklich dauerhaft und auch erstrebenswert ist. Allerdings finde ich ihren Weg entsetzlich, da er nach jahrelanger Verfolgung eigentlich mit einer vollkommenen Niederlage endet - dem Tod. Dass sie nicht wirklich gestorben ist, freut mich zwar sehr, doch kann Schneewittchen dies in dem Augenblick, als sie die Auswirkungen des vergifteten Apfels spürt, nicht wissen. So stirbt sie (scheinbar) mit der traurigen Erkenntnis, letztlich doch verloren zu haben. Das ist meines Erachtens ein sehr hoher Preis, den sie für den späteren Erfolg bezahlen muss.

 

 

Soweit die Beispiele, die mir eingefallen sind. Ich könnte noch weitere anführen, gerade von nicht so bekannten Märchen, doch das lasse ich lieber bleiben. Erstens, weil ich Sie nicht langweilen möchte, und zweitens, weil ich ehrlich gesagt bei vielen der unbekannten Märchen den tieferen Sinn nicht erkenne. Das mag daran liegen, dass sich mir dieser tiefere Sinn (noch) nicht erschlossen hat - vielleicht existiert aber auch keiner. Ich habe beim Lesen oft Unstimmigkeiten und, wie ich meine, logische Fehler entdeckt, die mich an der Qualität mancher Texte zweifeln ließ. Das scheint allerdings nicht nur mir so zu gehen, denn von den über 200 Grimm`schen Märchen, die bereits von Millionen Menschen gelesen wurden, sind maximal 40 berühmt geworden - den Rest kennt kaum jemand, oder sagen Ihnen Titel wie "Der Jude im Dorn" oder "Das Totenhemdchen" irgendetwas?

 

Bei den bekannten Märchen hingegen finde ich solche Unstimmigkeiten und Fehler nicht. Sicher erscheint manches auch hier merkwürdig, doch bei genauerer Betrachtung entpuppt es sich meistens als geniales Konstrukt, das die wahren Dinge und Mechanismen der Welt erklärt - zumindest für mich.

 

Diese wahren Dinge sind nicht zuckersüß, utopisch oder "märchenhaft", wie man gemeinhin annimmt, sondern vielmehr wertneutral. So zeigen die beschriebenen Beispiele Wege auf, die zum gewünschten Erfolg führen - den gutherzigen und freigiebigen (Die Sterntaler), den geduldigen (Aschenputtel), aber auch den egomanischen und listigen (Das tapfere Schneiderlein) und andere. Interessanterweise muss der Weg dabei keineswegs ethisch einwandfrei sein (Das tapfere Schneiderlein geht sogar über Leichen, genauer gesagt über Leichen von Riesen). Allerdings ist der Erfolg nicht unbedingt von Dauer (Sterntaler), erstrebenswert (Das tapfere Schneiderlein) oder einfach per Heirat zu erlangen (Aschenputtel), und manchmal muss man auch vor dem Erfolg die vollkommene Niederlage hinnehmen (Schneewittchen). Meines Erachtens sind das aber keine Warnungen oder Mahnungen, sondern rein sachlich aufgeführte Konsequenzen, wodurch jeder für sich selbst entscheiden kann, ob er den Weg gehen möchte oder nicht.

 

 

Nun gibt es aber auch Wege, die meines Wissens in den klassischen Märchen nicht beschrieben werden. Typisch ist für sie, dass sie nicht nur auf den eigenen, persönlichen Erfolg ausgerichtet sind. "Der Graf" ist solch ein Beispiel (deswegen schreibe ich diesen Beitrag ja auch), aber auch "Der Hahn" (anschließend an den Grafen in Band 1), "Die Bestimmung" (Band 2), "Der Mantel" (auch Band 2) und "Freia" (Band 3) - weitere warten auf die Veröffentlichung. Diese Wege sind nicht mehr so leidvoll, man muss auch nicht mehr gegen die Verkörperung des Bösen kämpfen. Sie sind zwar nicht kitschig (zumindest sehe ich das so), aber trotzdem schön und umsetzbar - und sie warten darauf, realisiert zu werden.


Samstag, 4. Oktober 2014 - 13:42 Uhr

Der Graf - Beispiele zur Anmerkung Teil 1


In der neuen Anmerkung zum Grafen (ehemals Stuhl) spreche ich davon, dass in Märchen manchmal Wege beschrieben werden, wie man erfolgreich sein bzw. "sein Glück machen" kann, wobei der jeweilige Erfolg, sei er finanziell, gesellschaftlich oder emotional, bei genauerer Betrachtung häufig recht unklar ist. Entweder dahingehend unklar, ob er auch dauerhaft sein kann, oder ob er überhaupt erstrebenswert ist.

 

Das ist natürlich erklärungsbedürftig. Deswegen möchte ich hier, wie ich es auch in der Anmerkung angekündigt habe, vorab anhand einiger Beispiele von bekannten Grimm´schen Märchen die angegebenen Erfolge näher beleuchten, was auch ohne die Kenntnis der (bald veröffentlichten) Anmerkung ganz interessant sein könnte.

 

Sterntaler

Dem Sterntaler-Mädchen fallen bekanntlich in der größten Not Sterntaler in den Schoß (ob nun als Belohnung für seine Hilfsbereitschaft oder nicht), wodurch es reich wird. Das ist wirklich schön und sehr berührend. Allerdings frage ich mich, wie es getreu dem Märchen davon "reich für sein Lebtag" bleiben könnte. Wie jeder Lotterie- und Preisausschreiben-Gewinner bestätigen kann, verändert sich das Leben nach solch einem Geldsegen leider nicht nur positiv. Dafür sorgen die vielen lieben entfernten Verwandten oder Bekannten, die plötzlich ganz anhänglich werden, aber auch unbekannte Bittsteller aller Art (bedürftige und meistens auch nicht-bedürftige) sowie Finanzberater mit todsicheren Geldanlagemöglichkeiten. Durch diese kann jedes noch so große Vermögen schnell zur Neige gehen, selbst wenn man nicht so altruistisch veranlagt ist wie das Sterntaler-Mädchen. Je größer der Gewinn nämlich ist, umso größer und unbescheidener sind auch die Bittgesuche. Wenn ein armes Waisenmädchen einen Kanten Brot an einen Bettler verschenkt, wird ihm diese gute Tat sehr gedankt. Wenn dies dagegen eine Millionärin tut, dann nennt man das Geiz.

 

Daher steht das Sterntaler-Mädchen nach dem Geldsegen vor einem großen Problem: Entweder wird es, wie übrigens erschreckend viele Lotterie-Gewinner, bald wieder vor dem Nichts stehen, weil es sein Geld verschenkt hat. Oder es hört auf, so großzügig zu sein, wodurch es allerdings genau die Eigenschaft verliert, die der allgemeinen Ansicht nach der Grund für den Geldsegen gewesen ist.

 

Rein theoretisch ist natürlich auch eine dritte Möglichkeit denkbar, und zwar, dass es immer wieder mit frischen Sterntalern überschüttet wird, sobald es die letzten an seine Mitmenschen verteilt hat. Doch abgesehen davon, dass davon in dem Märchen nichts zu finden ist, würde dies meiner Meinung nach in letzter Konsequenz die Botschaft vermitteln, der beste Weg im Leben sei es, einen Goldesel wie das Sterntaler-Mädchen zu finden, um es zu melken. Da es durch seine Gutherzigkeit einen besonderen Draht zum Himmel hat, braucht man selber nichts weiter zu tun als zu schnorren - je mehr desto besser. Dass dies der Hintergedanke des Märchens gewesen sei, kann ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen.

 

Das tapfere Schneiderlein

Gemäß diesem Märchen kann man, anstatt mit Gutherzigkeit auch mit List und unerschütterlichem Selbstbewusstsein zu Geld und Macht kommen. Allerdings muss man, wenn man diesen Weg geht, wohl bereit sein, auf Sympathie und eine gute Partnerschaft zu verzichten. Der tapfere Schneider scheint zwar als Besitzer eines halben Königreichs und Prinzessinnen-Gemahl am Ziel seiner Träume angelangt zu sein, doch kann ihn fast niemand leiden - teils, weil man ihn fürchtet, teils, weil man sich von ihm betrogen fühlt. Nur ein junger Waffenträger ist ihm gewogen und hilft ihm, einen Mordanschlag auf ihn zu vereiteln. Einen Mordanschlag, an dem übrigens auch seine eigene Frau, die Prinzessin, beteiligt ist. Letztlich bleibt er zwar König bis zu seinem Lebensende, allerdings ist unter diesen Umständen fraglich, ob dieses Lebensende nicht schon recht bald eintreten wird, wenn einer der anzunehmenden Folge-Mordanschläge nicht vereitelt werden kann.

 

Teil 2 folgt ...


Freitag, 19. September 2014 - 10:40 Uhr

Bestellungen


Wie Sie vielleicht schon entdeckt haben, können Sie die Bände auch direkt bei mir bestellen, und zwar oben in der Menüleiste unter "Bestellungen". Bis zur Fertigstellung meiner neuen Webseite mit Internetshop funktioniert dies zwar noch ein wenig holprig, doch das wird sich bald ändern, und bis dahin bekommen wir das auch so hin.

 

Aber ich habe jetzt schon diesen Punkt ein wenig überarbeitet. Neben der Aktualisierung meiner Telefonnummer (das hatte ich nach meinem Umzug ganz vergessen, sorry), habe ich die Versandkosten völlig gestrichen, was mir jetzt erst möglich ist.

 

Und es gibt noch eine Änderung: Sollten Sie keine Widmung wünschen, können Sie von jetzt ab auch Bände ohne Spezialanfertigung erhalten, dementsprechend in Einschweißfolie und mit dem gesetzlichen Widerrufsrecht.

 

Wenn Sie allerdings Band 1 erwerben wollen, bitte ich Sie, mit Ihrer Bestellung noch bis zur Erscheinung der Neuauflage zu warten, die ich selbstverständlich auf meiner Webseite ankündigen werde, was hoffentlich sehr bald geschehen wird. Und so wäre es doch schade, wenn Sie noch die alte Auflage bestellen würden, denn die neue ist wirklich viel besser, nein, richtig, richtig gut.


Donnerstag, 18. September 2014 - 22:46 Uhr

Der Traum


Ich habe sehr lange mit mir gerungen, ob ich den "Traum" in der Neuauflage nicht lieber durch ein leichteres, genehmeres Märchen austauschen sollte, von denen ich wahrlich genug zur Auswahl habe.

 

Letztlich habe ich mich jedoch dafür entschieden, den "Traum" im ersten Band zu belassen, auch wenn mir ziemlich mulmig dabei ist. Ich fürchte, dass er bei vielen Lesern auf Unverständnis und vielleicht sogar Ablehnung stoßen wird. Das liegt daran, dass dieses Märchen nichts mit den bekannten, klassischen Vertretern zu tun hat, weder in seiner Form, noch in seiner Aussage. Es besitzt zum Beispiel keine wirkliche Handlung. Im ersten Teil geht es um einen ominösen "er", der träumt. Im zweiten und scheinbar davon völlig losgelösten Teil springt das Märchen auf einen Ich-Erzähler um, und so ist es gut möglich, dass man Probleme bekommt, die beiden Teile miteinander zu verbinden.

 

Doch selbst, wenn man diesen großen Sprung vollziehen kann, erhält man eine Aussage, die für die meisten vermutlich absurd klingt: dass der Sinn des Lebens darin liegt, zu fühlen.

 

Es ist mir klar, wie schwer dies zu verstehen ist, was ich nur zu gut nachvollziehen kann, denn immerhin habe ich es selbst erst einmal verstehen müssen, nachdem sich das Märchen in meinen Kopf eingenistet hatte. Es handelt sich dabei um ein Modell, das zum Nachdenken anregen und vielleicht auch einiges erklären soll, was normalerweise unerklärlich erscheint. Leider sind mir in der Erstauflage dabei einige gedankliche und auch logische Fehler passiert. Diese habe ich in der Neuauflage zwar versucht auszumerzen, doch ob es mir gelungen ist, wird sich noch zeigen. Ich persönlich finde die Neufassung viel verständlicher (für mich selbst genauso), und auch die Anmerkung ist ganz anders und wie ich hoffe einleuchtender geworden.

 

Dennoch bleibt die Ungewissheit, wie man darauf reagieren wird. Ich stelle mir immer wieder vor, wie sich empörte Leser fragen, ob ich der Ansicht sei, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dieser Ansicht bin ich zwar keineswegs, doch leider machen es der Titel der Märchen und der Autorenname, der ja kein Pseudonym ist, mir nicht gerade leichter, einer solchen Anschuldigung zu entgegnen, denn dort steckt das Wort Weisheit ja schon drin.

 

Vielleicht sind meine Bedenken aber auch unbegründet und man nimmt dieses Märchen als willkommene Gelegenheit, über den Sinn des Lebens nachzudenken und zu eigenen und möglicherweise besseren Antworten zu kommen. Es würde mich freuen.


Sonntag, 24. August 2014 - 01:27 Uhr

Der Graf


Ich habe mich entschlossen, das Märchen "Der Stuhl" für die Neuauflage des Band 1 umzubenennen. Nun heißt es "Der Graf", ist reichlich überarbeitet worden und hat auch ein weiteres Bild erhalten, das ich Ihnen schon einmal zeigen möchte.

 

Die Umbenennung hat zwei Gründe: Einmal finde ich, es ist ganz gut, wenn nach den beiden beschreibenden Märchen "Der Apfel" und "Der Felsen" endlich einmal ein erzählendes Märchen folgt, das den klassischen Märchen ähnelt, gewissermaßen als Entspannung. Durch die alphabetische Anordnung der Märchen rutscht es somit von Platz 9 (Stuhl) auf Platz 4 (Graf). Und dann kann ich mittlerweile das Wort "Stuhl" nicht mehr hören oder lesen, ohne zu grinsen. Das liegt daran, dass ich im Urtext das Wort "Stuhlprobe" benutzt habe. Dabei dachte ich an die Prüfung, die jeder Händler und später auch jeder mutmaßliche Straftäter durchlaufen musste. Meine Tochter machte mich jedoch später, glücklicherweise noch vor der Erstveröffentlichung, darauf aufmerksam, dass man diesen Begriff üblicherweise in der Medizin verwendet - Sie wissen schon, da geht es um die Untersuchung, ob mit der Verdauung alles in Ordnung ist. Als ich das bemerkte, rief ich: "So eine Sch...!", woraufhin meine Tochter antwortete: "Im wahrsten Sinne..."

 

Ich habe dann auf die Schnelle noch das Wort "Stuhlprobe" gegen "Prüfung des Stuhls" ausgetauscht, aber das half auch nur bedingt. Und jetzt, da ich dieses Märchen grundlegend überarbeitet und, wie ich finde, auch deutlich verbessert habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich auch den Titel austauschen muss. Ich hätte ja nie mit jemandem ernsthaft über das Märchen diskutieren können, ohne mir ständig das Lachen zu verkneifen, und dann hätte mein Gesprächspartner womöglich gedacht, ich würde ihn auslachen.

 

Kurzum, ich denke, so ist es viel besser, obwohl ich mir auch jetzt noch das Lachen kaum verkneifen kann...


Samstag, 9. August 2014 - 21:31 Uhr

Nachtrag zu Dornröschen


Es gibt da noch einen Teil in dem Märchen von Dornröschen, den ich bisher nicht angesprochen habe: den Anfang. Das tat ich deswegen nicht, weil ich sowieso schon viel zu viel geschrieben hatte, und weil ich ihn auch nicht als so wichtig erachtet hatte.

 

Doch nun, da ich noch einmal darüber nachgedacht habe, habe ich meine Meinung geändert, da dieser Teil das Verhalten des Königs erklärt und ihn aus der Rolle des Übeltäters ein wenig rausholt.

 

Nehmen wir doch einmal an, Sie wären der König. Ihre Aufgabe bestünde natürlich darin, Ihr Volk zu regieren, doch darüber hinaus müssten Sie auch für Nachkommenschaft sorgen, um die Erbfolge zu sichern. Dazu hätten Sie eine Frau geheiratet, die einfach nicht schwanger würde, so sehr Sie sich auch bemühten, und das seit vielen Jahren.

 

Nun käme Ihre Frau eines Tages zu Ihnen und erzählte, dass Sie im Bad, genauer gesagt in einem nahegelegenen Teich oder See, einen Frosch getroffen hätte, der ihr prophezeit hätte, dass sie in weniger als einem Jahr ein Kind zur Welt bringen würde. Mal ehrlich, was würden Sie da denken?

 

Ich sehe da nur drei Möglichkeiten:

 

1. Es war ein prophetischer Frosch mit der Fähigkeit zu sprechen, der zufällig in diesem See schwamm, dabei eine Vision von Ihrer Frau hatte und diese auch gleich ganz brav Ihrer Frau mitgeteilt hat.

 

2. Ihre Frau hat einen (möglicherweise grün gekleideten) Mann im See getroffen. Dieser hat Ihrer Frau vorgemacht, ein Frosch zu sein, der eine Weissagung für sie hätte, um selber zur Tat schreiten zu können und damit die Grundlage für die Weissagung überhaupt erst zu schaffen.

 

3. Ihre Frau hat Ihnen ganz bewusst einen Bären aufgebunden (in diesem Fall vielleicht auch eher einen Frosch, ha ha), da sie mit einem Herrn Frosch ein Verhältnis hatte.

 

Wie auch immer, die Sache wäre Ihnen doch sicherlich höchst merkwürdig vorgekommen, oder?

 

Aber wie gesagt, Sie müssen unbedingt einen Erben bekommen, und Ihre Frau wird wirklich schwanger. Deswegen hinterfragen Sie die Sache lieber nicht genau und warten erst einmal ab, was geschieht. Und tatsächlich, nach neun Monaten bekommt sie ein Kind, das eindeutig ein Mensch ist, was Ihnen wenigstens die allerschlimmsten Befürchtungen bezüglich der Vaterschaft nimmt (es hätte ja auch grün und froschäugig sein können). Es ist aber nur ein Mädchen - zumindest aus der Sicht des Königs. Ein Mädchen, das möglicherweise einen dahergelaufenen Scharlatan als Vater hat oder eine vollkommen naive Mutter, das aber höchstwahrscheinlich das Königreich erben wird.

 

Unter diesen Umständen ist es nur verständlich, dass der König alles, wirklich alles nur Erdenkliche unternimmt, um diesem Kind die besten Möglichkeiten zu verschaffen. Die weisen Frauen sind in der Lage, da nachzuhelfen, falls es nötig ist, indem sie dem Kind allerlei Gaben mit auf den Weg geben. Würden Sie an seiner Stelle nicht auch zugreifen, wenn sich Ihnen die Gelegenheit böte, gewisse mögliche Geburtsumstände auszugleichen?

 

Also ich würde das. Und ich wäre sicherlich auch ein wenig durcheinander, so dass mir der Rechenfehler mit den 12 goldenen Tellern für 13 weise Frauen durchaus unterlaufen könnte, durch den bekanntlich der ganze Schlamassel seinen Anfang genommen hat.

 

Aber das sind alles nur Spekulationen, über die das Märchen nichts weiter aussagt. Da wird nur von dem Bad der Königin, dem merkwürdigen Frosch und seiner Weissagung gesprochen, nach der die Königin in weniger als einem Jahr ein Kind bekommen würde. Wir als Leser wissen, dass es sich um ein Märchen handelt, und da nehmen wir es mit der Realität vielleicht nicht so genau. Aber ob der König auch wusste, dass er eine Hauptfigur in einem Märchen spielte, nun, das bezweifle ich doch sehr. Und daher ist es eher anzunehmen, dass er genau die Gedanken gehegt hat, wie es jeder normale Mensch an seiner Stelle auch getan hätte. Aber ob das stimmt, kann nicht bewiesen werden.


Dienstag, 29. Juli 2014 - 10:30 Uhr

Ein weiteres Bild vom Hahn


Der Hahn, den Sie auch als Leseprobe in der entsprechenden Rubrik hier auf der Webseite finden, hat jetzt für die Neuauflage ein weiteres Bild bekommen.

 

Darüber bin ich sehr froh, immerhin ist es ein recht langes Märchen, und außerdem finde ich es ganz gut gelungen. In meinen Bänden sind die Bilder ja leider in schwarz/weiß.

 

Allein schon deswegen freue ich mich, wenn ich Ihnen hin und wieder auch mal was in Farbe liefern kann.


Freitag, 18. Juli 2014 - 21:25 Uhr

Ein Bild von Birdy


Ja, ich weiß, ich habe schon länger keinen neuen Eintrag gemacht. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Leider ist jedoch auch nicht viel geschehen. Die Überarbeitung des ersten Bandes stellt sich als ungeheuer schwer heraus. Das Gute daran ist, dass ich wirklich eine Menge Fehler gefunden habe- auch und gerade Grundsatzfehler. Mit der "Amsel" bin ich aber wenigstens schon fertig, weswegen ich einmal ein Bild hier einfüge. Alle Bilder sind mittlerweile entweder bearbeitet oder gar neu entstanden.

Das Bild hier von Birdy, wie sie in den neuen Morgen fliegt- ganz allein und doch so glücklich, weil sie mit sich selbst zufrieden ist-, gefällt mir jetzt auch viel besser. Ich hoffe, Ihnen auch.


Sonntag, 1. Juni 2014 - 23:07 Uhr

Dornröschen aus meiner Sicht Teil 3


Dornröschen und die Liebe …

 

Es gibt Menschen, die daran glauben, dass es die wahre Liebe gibt, durch die zwei Menschen untrennbar verbunden sind, dass also „der „Richtige“ beziehungsweise „die Richtige“ für einen Menschen existiert. Andere Menschen denken jedoch, Paarbildung entsteht durch Angebot und Nachfrage, und letztlich nimmt man eben das, was man auf dem Markt bekommt, oder anders ausgedrückt, diese Menschen denken, Partner sind austauschbar.

 

Das Märchen äußert sich darüber, welche der beiden Ansichten zutrifft, nicht wirklich. Der Prinz nimmt zwar trotz des Wissens um die Gefahren der Dornenhecke das Risiko in Kauf, doch ob die Sehnsucht nach Dornröschen ihn antreibt oder reine Abenteuerlust, wird nicht beschrieben. Als er sie dann im Turm findet, ist er von ihrer Schönheit derart in Bann geschlagen, „ …daß er sich bückte und sie küßte… .“ Nun, auch das ist nicht eindeutig auf die Liebe zurückzuführen, da es durchaus andere Gründe dafür geben kann, warum ein Mann eine schöne Frau küsst. Dennoch wäre es unter diesen Umständen naheliegender gewesen, wenn der Prinz versucht hätte, die Schöne zunächst einmal wachzurütteln. Es scheint, als sei er einem spontanen Bedürfnis seines Herzens gefolgt – und das ist schon ein Anzeichen von Liebe.

 

Aus welchem Grund Dornröschen in diesem Augenblick aufwacht, wird leider nicht erklärt, doch letztlich ist es meines Erachtens trotzdem ein weiteres Zeichen von Liebe: denn wachte sie wegen des Kusses auf, wäre der Zusammenhang eindeutig. Wachte sie jedoch nur auf, weil die hundert Jahre gerade um waren, müsste man sich fragen, was das für ein merkwürdiger Zufall gewesen wäre. In Verbindung mit der Tatsache, dass sich die Dornenhecke einzig für diesen Prinzen geöffnet, ja sich sogar hinter ihm wieder geschlossen hatte, ist dieser Zufall zu merkwürdig, um noch als Zufall durchgehen zu können.

 

Als nächstes folgte der bereits angesprochene tiefe Blick, den die beiden getauscht haben, und es erscheint, als hätten sie sich in diesem Augenblick nicht nur in die Augen, sondern bis auf den Grund ihres Herzens gesehen – was noch ein Anzeichen für die Liebe ist.

 

Schließlich heiraten die beiden recht bald, ich nehme an, es geschah aus freien Stücken und nicht aus Zwang, und sie blieben wohl auch miteinander glücklich, denn sie lebten ja bekanntlich „ …vergnügt bis an ihr Lebensende“. Und auch das ist ein Hinweis auf Liebe.

 

Aufgrund dieser Hinweise gehe ich davon aus, dass der Prinz tatsächlich „der Richtige“ für Dornröschen war. Und das ist richtig merkwürdig. Denn eines ist doch klar: unter normalen Umständen hätte Dornröschen höchstens noch die Geburt „ihres“ Prinzen miterleben können, und zwar als steinalte Frau – ein Paar wären sie jedoch auf keinen Fall geworden. Dies ist erst durch den Fluch möglich geworden.

 

Wenn ich mir nun alle angesprochenen Punkte ansehe, dann sehe ich in diesem Märchen keineswegs eine fantastische Geschichte mehr, sondern im Gegenteil ein sehr logisches und komplexes Konstrukt, in dem auf höchst intelligente und auch geniale Weise mehrere Themen miteinander verflochten werden. Sicherlich ist die Vorstellung eines hundertjährigen Schlafes aus biologischer beziehungsweise medizinischer Sicht völlig utopisch, denn niemand kann ohne Nahrung länger als ein paar Wochen existieren. Doch diese gestalterische Freiheit, die sich das Märchen herausgenommen hat, ist meines Erachtens nicht nur erlaubt, es ermöglicht zudem eine zufriedenstellende Lösung für die ursprüngliche Ausgangsproblematik.

 

Diese Ausgangsproblematik war, wie bereits beschrieben, der Streit zwischen dem König und der dreizehnten Fee. Hätte der Fluch nun einen hundert-stündigen oder von mir aus auch einen hundert-tägigen Schlaf umfasst, wäre der Streit zwischen den beiden Kontrahenten deswegen noch lange nicht aus der Welt gewesen. Im Gegenteil möchte ich mir gar nicht ausmalen, welche Vergeltungsmaßnahmen der König dann unternommen hätte, um sich an der dreizehnten Fee zu rächen. So jedoch war die Fee, als der König wieder aufwachte, mit Sicherheit schon längst verstorben und mit ihr auch der Streitgrund.

 

Gleichzeitig wurde die dreizehnte Fee durch diesen „Kunstgriff“ aber auch zufriedengestellt. Sie hat ihr weiteres Leben vergnügt ohne Beeinträchtigung durch den König führen können, da dieser bekanntermaßen bis zu ihrem Lebensende und noch darüber hinaus geschlafen hat.

 

Und so fügen sich die Dinge auf wunderbarste Weise, auch ohne dass irgendetwas unsinnig oder unlogisch sein muss – vorausgesetzt, man glaubt eine übergeordnete Instanz, die auf eine gerechte Weise eingreift.

 

 

An dieser Stelle werde ich nun meine Gedanken über Dornröschen beenden. Es gäbe noch so viel zu schreiben, auch gerade, was nun die eigentliche Aussage des Märchens anbelangt. Aber ich denke, das lasse ich lieber bleiben. Einmal, weil ich dann doch in das Interpretieren geraten würde, was ich tunlichst vermeiden wollte. Und dann aus Respekt vor diesem herrlichen Märchen, das wie jedes (wahre) Märchen Geheimnisse birgt, die nur für den Leser bestimmt sind, und so auch nur von jedem einzelnen – für sich selbst – entschlüsselt werden dürfen und können.

 

Allerdings werde ich noch einen weiteren Artikel über das Wesen der Märchen einfügen, und da werde ich auch noch etwas über Dornröschen sagen.


Donnerstag, 29. Mai 2014 - 16:49 Uhr

Dornröschen aus meiner Sicht - Teil 2


Ein weiteres Thema des Märchens sind Flüche, ein wohl sehr wichtiges Thema, da der Fluch der Fee, beziehungsweise der beiden Feen, recht ausführlich beschrieben wird.

 

Ob Flüche oder Verwünschungen überhaupt wirken, beantwortet das Märchen bekanntlich mit einen deutlichen „Ja“ – zumindest, soweit sie von einer Fee ausgesprochen werden.

 

In dem Märchen heißt es, dass Dornröschen an dem vorhergesagten Tag auf ihrem Streifzug in einer Kammer eine flachsspinnende, alte Frau vorfand, die übrigens als ausgesprochen sympathisch beschrieben wird. Dieser Frau nahm sie die Spindel ab und stach sich daran, woraufhin der Fluch pünktlich zu wirken begann, indem Dornröschen in den bekannten hundertjährigen Schlaf fiel.

 

In vielen Verfilmungen ist an dieser Stelle zu sehen, wie sich die flachsspinnende Frau plötzlich in die dreizehnte Fee verwandelt, die nun ihre wahre, böse Gestalt zeigt und sich über ihre dunkle Macht freut. Davon ist im Original-Märchen jedoch nichts zu erkennen, und ehrlich gesagt, wäre dies auch unlogisch. Das Besondere an einem Fluch ist ja gerade, dass er sich auf irgendeine, geheimnisvolle Art erfüllt, eben ohne das aktive Handeln des Fluchenden. Andernfalls wäre ein Fluch nichts anderes als die Ankündigung einer Straftat, die man zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend ausübt.

Für die Erfüllung eines Fluches muss logischerweise eine höhere Instanz sorgen, die in der Lage ist, die Dinge auf die angesprochene geheimnisvolle Art in die Wege zu leiten. Eine Instanz, die nach Ansicht des Märchens weder gut noch böse war, immerhin hatte die zwölfte Fee auch Zugang zu ihr, als sie den Todesfluch in einen Schlaf-Fluch umwandelte – und die war ja wohl eine ganz liebe Fee.

 

Nun ist es sicherlich nicht so, sollten Flüche wirklich funktionieren, dass jeder Fluch auch erfüllt wird. Andernfalls wären wir alle vermutlich nicht mehr am Leben, wenn jeder Missgünstige einfach nur einen (Todes)fluch aussprechen müsste, um einen anderen erfolgreich aus dem Weg zu räumen. Diese Instanz muss die Flüche also gründlich prüfen, bevor sie an deren Erfüllung geht.

 

Wie kommt es dann, dass gerade der Fluch der dreizehnten Fee, wenn auch in abgemilderter Form, diese Prüfung besteht? Einen erfüllten Fluch gegen den König kann man angesichts dessen Machtmissbrauchs noch nachvollziehen, aber gegen das kleine Kind in der Wiege nicht.

 

Das ist wieder so eine Ungereimtheit, für die es keine Erklärung gibt. Erst recht, wenn man bedenkt, dass der Fluch nicht nur Dornröschen hundert Jahre in Schlaf gesetzt hat, sondern den ganzen Hofstaat gleich mit, von den Bediensteten bis hin zu dem kleinsten Tier, sich also in einen „Mega-Fluch“ verwandelt hat, ohne dass eine der beiden Feen davon etwas gesagt hatte - und das wissen wir genau, da die beiden Flüche wortwörtlich wiedergegeben wurden.

 

Oder gibt es doch eine Erklärung?

 

Wir alle schlafen, und zwar täglich. Wenn wir schlafen, bekommen wir nichts von dem mit, was um uns herum geschieht. Wir langweilen uns nicht, wir leiden auch nicht, und wir bemerken nicht, wie die Zeit vergeht. Nach dem Aufwachen können wir nur anhand der Uhr und des Kalenders feststellen, wie lange wir geschlafen haben. Für gewöhnlich sind das ein paar Stunden, es gibt aber auch Fälle, wo jemand Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre geschlafen beziehungsweise im Koma gelegen hat. Wer nach einem so langen Schlaf aufwacht, muss erschrocken feststellen, dass nichts mehr so ist wie zuvor: Die Mitmenschen haben sich weiterentwickelt und der eigene Körper ist gealtert, kurz gesagt, ihm ist Lebenszeit einfach gestohlen worden. Das ist traurig, tragisch und schlimm.

 

Im Fall von Dornröschen hätte dies bedeutet, dass sie im Körper einer einhundertfünfzehn Jahre alten Frau aufgewacht wäre, und zusätzlich, dass wohl niemand ihrer Bekannten oder Verwandten noch am Leben gewesen wäre. Aber so war es nicht. Ihre Welt, die sicherlich nicht mehr als den Hofstaat umfasst hatte, war noch genauso wie zum Zeitpunkt des Stichs an der Spindel. Ja selbst die Fliegen an der Wand waren noch die gleichen wie zuvor. Und auch sie selbst war unverändert im knackigen Körper einer Fünfzehnjährigen.

 

Wo also bitteschön ist da eine Strafe, ein Leid, eine Qual? Was ist an diesem Fluch so schlimm gewesen?

Aus Dornröschens Sicht hatte sie sich gestochen, war eingeschlafen, und als sie nach einem ausgiebigen Nickerchen wieder aufwachte, war ein fescher Prinz bei ihr. Die ganze Tragik der Situation, die viele toten Prinzen in der Dornenhecke oder die Zeit, die ohne eine Änderung verstrich, all das hat Dornröschen nicht mitbekommen, sondern buchstäblich „verschlafen“ – genauso wie der ganze Hofstaat.

 

Nun ist aber in dieser Zeit des langen Schlafes nicht nichts geschehen. Viele Analysten interpretieren sie als eine innere Entwicklungszeit, und das finde ich sehr verständlich. Vor dem Fluch war Dornröschen wohl recht kindlich, was durch den Streifzug durch das Schloss, kaum dass die Eltern ausgegangen waren, meines Erachtens klar zu ersehen ist. Wie wohl jeder Teenager hat sie etwas erleben wollen und so aus unbekümmerter Neugierde auch die unbekannte Spindel erkundet. Nach dem Fluch war sie dagegen erwachsen, denn sie war keineswegs schockiert über den fremden Mann neben ihr, sondern vielmehr von ihm äußerst angetan. Die Originalfassung hat dies zwar noch nicht explizit dargestellt, dafür ist eine handschriftliche Einfügung gemacht worden, mit den schönen Worten „sie blickten einander an“. Daraus schließe ich, dass sich während des Schlafes in Dornröschen etwas getan hat und sie für eine Beziehung wie auch für die Erwachsenenwelt im Allgemeinen bereit war.

 

 

Dornröschens Verbindung zu dem Prinzen ist der wohl merkwürdigste Teil des Märchens. Darauf werde ich in Teil 3 eingehen.


Donnerstag, 10. April 2014 - 14:44 Uhr

Neuauflage Band 1


Nun, da der Band 3 abgeschlossen ist und auch die Leseprobe auf dieser Webseite steht, wäre es eigentlich an der Zeit, ein wenig Werbung zu betreiben, denn bis heute weiß ja noch kaum jemand, dass meine Märchen überhaupt existieren.

Doch leider ist mir aufgefallen, dass mir bei Band 1 grundsätzliche Fehler unterlaufen sind. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, man benötigt eben eine gewisse Zeit, um seinen Stil zu finden, aber es beschämt mich zutiefst. Ich bin zwar nicht der Meinung, ich hätte "Groben Unfug" geschrieben, sondern stehe im Gegenteil nach wie vor noch zu allen Aussagen, doch habe ich erfahren, dass wohl kaum jemand meinen Ausführungen folgen konnte. Das liegt einmal an den Märchen, die ich für diesen Band ausgesucht habe. Heute frage ich mich, wie ich auf den dummen Gedanken kommen konnte, gerade die schwierigsten, ungewöhnlichsten und von den klassischen Vorreitern am weitesten entfernten Stücke in diesen Einstiegsband zu setzen, besonders "Der Traum" und "Der Irrgarten". Sicherlich hatte ich gute Gründe dafür, immerhin stellen sie gewissermaßen die Basis eines veränderten Weltbildes dar, da sie Fragen über die Realtität, unsere Existenz und das Ziel des Lebens aufwerfen und auffordern, sich mit diesen Themen aus einer anderen als der üblichen Perspektive zu beschäftigen. Aber es scheint, die meisten Leser hatten das Gefühl, einen nassen Lappen um die Ohren geschlagen zu bekommen, oder gar ohne Vorwarnung ins Eiswasser geworfen worden zu sein, weil zu viele unbekannte Dinge auf einmal auf sie einstürmten. Das tut mir sehr leid. Durch meine Recherchen und Erfahrungen war ich wohl betriebsblind geworden und gedanklich auf die Menschen fixiert, die sich mit solchen Fragen hauptberuflich beschäftigen. Doch sind meine Märchen für alle Menschen geschrieben worden, und so musste ich erkennen, dass besonders die Anmerkungen nicht gerade hilfreich waren, die Türen zu diesen schwierigen Themen zu öffnen.

Daher bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass es am besten ist, wenn ich eine Neuauflage des ersten Bandes erstelle. An der Zusammenstellung der Märchen werde ich zwar nichts ändern, sondern lediglich die Texte ein wenig überarbeiten. Dagegen werde ich die Anmerkungen größtenteils neu schreiben, mit dem Ziel, durch sie in das Thema hineinzuführen ohne wie bisher viele spezielle Dinge vorauszusetzen und noch weiter in eine unbekannte Gedankenwelt vorzudringen.

Ich denke, dies ist eine sehr gute Vorgehensweise, die es verdient, die ursprünglich angedachten Maßnahmen noch ein wenig zu verschieben.


Montag, 12. Mai 2014 - 12:46 Uhr

Vorwort Band 1 Neuauflage


Es fällt mir immer noch sehr schwer, das zu beschreiben, was es mit meinen Märchen auf sich hat. Nicht, weil ich es nicht wüsste, sondern weil es mir unmöglich scheint, es in halbwegs wenigen Worten darzustellen. Es gibt so unendlich viel zu sagen, und alles davon ist wichtig. Was kann ich also weglassen, ohne missverstanden zu werden?

 

Im Vorwort der Neuauflage von Band 1 habe ich mich dieser Aufgabe nun gestellt. Es hat unwahrscheinlich lange gedauert und meine Nerven aufs Äußerste strapaziert, da ich 6 Wochen auf das gleiche, mal mehr und mal weniger, weiße Blatt Papier starren musste, ohne dass ich das Gefühl hatte weiterzukommen. Doch dafür habe ich viele Dinge gelernt, gerade auch über die Grimm`schen Märchen wie auch über die Gebrüder Grimm selber, worüber ich jetzt froh bin, weil sie mir gezeigt haben, welche Ehre es ist, Märchen schreiben zu dürfen.

 

Dieses Vorwort ist nun (endlich und tatsächlich) fertig und wie ich glaube so aussagekräftig und wichtig, dass ich es auf dieser Webseite veröffentliche. In der Rubrik "Leseproben" werde ich es gleich einstellen.


Dienstag, 27. Mai 2014 - 11:39 Uhr

Dornröschen Teil 1


Es gibt viele Analysen über Dornröschen, was kein Wunder ist, da dieses Märchen herrlich viele Ebenen besitzt und dementsprechend auch vielfältig gedeutet werden kann.

 

Mir persönlich sind einige Dinge besonders aufgefallen, auf die ich hier näher eingehen will, und die ich in keiner der von mir gelesenen Analysen gefunden habe.

 

Ausgangspunkt des Märchens ist ja das Problem, dass man zwölf goldene Teller schlecht auf dreizehn Feen (oder in späteren Versionen „weise Frauen“) verteilen kann. Aus diesem Grund, so steht es in der Originalfassung, „…konnte er (der König) eine nicht einladen…“ zu dem rauschenden Fest, das er aus Freude über die Geburt seiner Tochter veranstalten ließ.

 

Diese Behauptung ist schon sehr merkwürdig. Es gab durchaus Lösungen, die jedem, der ein wenig über die Angelegenheit nachdachte, hätte einfallen müssen. Zum Beispiel hätte der König einen weiteren goldenen Teller in Auftrag geben beziehungsweise von jemandem leihen können, oder er hätte einfach allen Feen die gleichen Teller wie allen anderen Gästen vorgesetzt, von denen es sicherlich genug gab.

 

Über die Frage, warum der König keine dieser oder anderer Lösungen in Betracht gezogen hat, wird viel spekuliert. Letztlich ist es meines Erachtens jedoch einerlei, ob die 12-Teller-Problematik lediglich ein Vorwand war, um der Zahl 13 zu entgehen beziehungsweise eine bestimmte Fee nicht einladen zu müssen, oder ob er einfach nur ein Dummkopf war: er musste wie jeder andere die Konsequenz für seine Taten tragen – auch als König. Und eine Macht herauszufordern, die er nicht beherrschen konnte, musste unweigerlich zu Konsequenzen führen.

 

Dazu kam es ja dann auch, als die nicht eingeladene Fee stinksauer das Fest stürmte. Für gewöhnlich wird die Fee dadurch als böse angesehen, doch in der Originalfassung ist davon nichts zu finden. Im Gegenteil ist dieser Teil erstaunlich sachlich geschildert, es heißt nur, sie war „…recht zornig, dass sie nicht war eingeladen worden…“, bevor sie ihren Todesfluch ausstieß.

 

Wenn man sich einmal in die Situation der Fee hineinversetzt, kann man diesen Zorn gut verstehen. Abgesehen davon, dass sie nicht zur Party des Jahres, wenn nicht gar des Jahrzehnts, eingeladen worden war, ging es hierbei auch noch um die Anerkennung ihres Status als Fee und ihren Ruf im Königreich. Beides wurde ihr gewissermaßen aberkannt, wenn alles, was Rang und Namen hatte, eingeladen worden war – also alle außer ihr. So musste natürlich jeder im Königreich davon ausgehen, sie wäre niemand von Bedeutung, denn sonst wäre sie ja eingeladen worden. Vermutlich kam für sie noch ein anderer Gedanke erschwerend hinzu, nämlich der, dass alle anderen Feen der Einladung gefolgt waren, was die dreizehnte Fee wahrscheinlich als „Verrat unter Feen“ ansah. Natürlich war sie da außer sich vor Zorn, keine Frage. Dass dies aber noch lange keinen Todesfluch rechtfertigte, und schon gar nicht gegen ein unschuldiges Baby, ist eine ganz andere Sache, die aber zum Glück von der zwölften Fee gemildert werden konnte. Ich werde später noch darauf eingehen.

 

Was der König mit seinem Verhalten der Fee damit angetan hat, egal ob vorsätzlich oder fahrlässig, war ihm zwar sicherlich nicht bewusst gewesen. Doch Unwissenheit schützt bekanntermaßen nicht vor Schaden, und dieser Schaden war beträchtlich, genauer gesagt die Prognose, die einzige Tochter an deren fünfzehnten Geburtstag zu verlieren.

 

Dies war ein großer Schock für den König und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, um seinen Fehler einzusehen und möglichst zu berichtigen. Ich bin der Meinung, es wäre am besten gewesen, die dreizehnte Fee aufzusuchen und sie um Entschuldigung zu bitten; möglicherweise hätte sie dann ihren Fluch sogar zurückgenommen, was allerdings reine Spekulation ist.

 

Der König kam allerdings wohl nicht auf den Gedanken, er hätte einen Anteil an den Geschehnissen, denn seine Reaktion war einzig der Befehl, alle Spindeln im ganzen Königreich abzuschaffen. Damit glaubte er, er hätte sich und Dornröschen von dem Fluch befreit.

 

Er fühlte sich derart sicher, dass er es tatsächlich fertig gebracht hat, an dem bestimmten Tag, dem fünfzehnten Geburtstag von Dornröschen, nicht zu Hause zu sein, sondern stattdessen, wie es im Original heißt, mit der Königin „ausgegangen“ war. Diese Gelegenheit ließ sich Dornröschen natürlich nicht entgehen, um einen Streifzug durch abgelegene Teile des Schlosses zu unternehmen.

 

Dadurch konnte sich der Fluch nicht nur erfüllen, er musste es sogar, denn mit Verlaub, dieses Verhalten des Königs, diese unglaubliche Sorglosigkeit und grenzenlose Selbstüberschätzung, die mir in früheren Zeiten übrigens nie aufgefallen war, schreit doch buchstäblich nach einem Dämpfer – der ja auch kam.

 

Wenn man das Märchen aus diesem Blickwinkel betrachtet, werden all die Ungereimtheiten plötzlich nicht nur erklärbar, sondern fügen sich, zumindest meiner Meinung nach, herrlich zusammen. Es entsteht das Bild der Mahnung vor Selbstüberschätzung und zu mehr Selbstkritik, aber auch der Aufforderung zu mehr Achtung vor den nicht-weltlichen Mächten.

 

Doch es steckt noch mehr darin, sowohl, was den Fluch, die Fee und natürlich Dornröschen anbelangt. Das folgt in wenigen Tagen in Teil 2.


Montag, 17. März 2014 - 11:49 Uhr

Band 3 im Handel


So, da ist er endlich!

 

Es hat leider noch ein paar technische Probleme gegeben, die mich beinahe an den Rand des Wahnsinns getrieben haben. Aber die sind zum Glück überstanden.

 

Von nun an können Sie den dritten Band über den lokalen wie auch den Online-Handel bestellen. Oder Sie können mit mir per E-Mail Kontakt aufnehmen (Punkt Bestellungen oben in der Leiste), und von mir direkt einen Band bestellen, der dann sogar von mir signiert wird.

 

Ohne mich selber loben zu wollen, kann ich doch sagen, es ist sicherlich mein bisher bester Band geworden. Gerade, was die Anmerkungen anbelangt, bin ich sehr stolz auf mich. Ja, ich denke, ich habe nun endlich den richtigen Ton gefunden.

 

Wie immer möchte ich eine Leseprobe einstellen, doch warte ich zunächst noch auf die E-Book-Konvertierung, da ich meine Leseprobe auf die Vorschau des Handels abstimmen möchte. In der nächsten Zeit werde ich auch zum ersten Mal eine Hörprobe ins Netz stellen.

 

Bis dahin können Sie ja schon einmal auf meine Beschreibung des dritten Bandes schauen, der unter dem Punkt "Band 3" oben in der Taskleiste zu finden ist.


Samstag, 22. Februar 2014 - 14:36 Uhr

Ein Bild von Wanya


Beim Blättern durch meine Webseite habe ich kein Bild vom Bad gefunden, dabei war ich mir eigentlich ganz sicher, eines eingefügt zu haben. Merkwürdig.

Nun, dann will ich es jetzt noch schnell tun...

Wanya, das Märchen vom Märchen, ist mal was ganz anderes. Es passt auch sehr gut zu meinen Gedanken der Kurzbeschreibung, an der ich gerade arbeite. Bei Wanya geht es um die Aufführung eines ehrlich gesagt ziemlich langweiligen Bühnenstückes, bei dem es um nichts weiter geht, als dass jemand baden soll, sich aber weigert. Die Handlung ist jedoch nebensächlich. Das merkt nur niemand von den Zuschauern. Darauf müssen erst darauf hingewiesen werden.


Samstag, 22. Februar 2014 - 14:45 Uhr

Ein Bild vom Turm

 

Vom Turm habe ich anscheinend auch kein Bild eingestellt. Das will ich nun auch noch schnell nachholen.

Haya will einen Turm aus Bauklötzen bauen, aber da sie ein Mädchen ist, darf sie es nicht.

Wie man unschwer erkennen kann, ist dies ein Märchen über Gleichberechtigung. Manch einer mag behaupten, es sei kein aktuelles Thema, weil Gleichberechtigung bekanntermaßen bei uns mittlerweile selbstverständlich ist. Nun, wer dies so sieht, braucht das Märchen ja nicht zu lesen. Alle anderen werden hier ziemlich interessante Dinge finden - denn es geht nicht um die Beschreibung des Zustandes der Nicht-Gleichberechtigung, sondern um Lösungen und vielleicht auch nicht so ganz geläufige Hintergrundinformationen. Aber das kann ja bald jeder lesen - sofern ich diese vermaledeiten Kurzbeschreibungen in den Griff bekomme...


Donnerstag, 20. Februar 2014 - 20:03 Uhr

Band 3 auf der Zielgeraden


So, nun ist der Band 3 eigentlich abgeschlossen. Leider nur eigentlich, weil ich gerade festgestellt habe, dass das Cover in einer zu geringen Auflösung angefertigt wurde und nun noch einmal neu gemacht werden muss. Aber das kann sich eigentlich nur um Tage handeln. Und dann muss ich noch eine Kurzbeschreibung für die Verkaufsportale schreiben. Das Einfachste wäre sicherlich, den Klappentext zu nehmen. Aber da meine Werke so neu sind, haben sie auch einen großen Erklärungsbedarf, und das wäre eine willkommene Gelegenheit dazu. Also habe ich mir überlegt, hier auch (also wie in den Nachsätzen) eine Art Folgetext zu schreiben. Natürlich muss jeder Text in sich geschlossen sein, doch auch irgendwie miteinander verbunden und dazu immer einen Teilaspekt näher beschreiben, damit innerhalb der insgesamt 20 Bände ein Gesamteindruck entstehen kann.

Ich weiß nicht, ob man das, was ich gerade geschrieben habe, auch verstehen kann, dazu ist es doch ziemlich abstrakt und verworren. Das liegt sicher daran, dass dieser Gedanke selbst noch ein Entwurf ist und erst noch ausgestaltet werden muss.

Was dann dabei herauskommen wird, kann ja jeder dann auf den Verkaufsportalen sehen...

Problematisch ist nur vielleicht, dass ich bereits zwei solcher Kurzbeschreibungen veröffentlicht habe, die noch nicht nach diesem Schema geschrieben wurden. Wie also bringe ich die Kurzbeschreibungen dazu, dass sie, obwohl der Zug bereits den Bahnhof verlassen hat, auch die Strecke fährt, die ich will?

Also ehrlich, bin ich so ein Perfektionist oder ist der Job des Schriftstellers außerhalb seiner eigentlichen Tätigkeit immer so schwer?

P.S.: Das Cover ist inzwischen verändert worden. Hoffentlich finde ich auf den letzten Metern keine


Sonntag, 16. Februar 2014 - 11:05 Uhr

Die Verabredung - ein Bild

 

Hier noch schnell ein Bild von "Die Verabredung". Es ist das Märchen von zwei Menschen, die miteinander verabredet sind, allerdings wurde die Verabredung nicht in diesem Leben getroffen. Sie, Venia, kommt pünktlich und wartet. Aber Deny kommt nicht.

Was weiter geschieht, verrate ich natürlich nicht, doch kann ich schon sagen, dass man hier einiges über das Wesen der Liebe erfahren kann.


Sonntag, 16. Februar 2014 - 11:16 Uhr

Band 3 - Komplikationen


Es ist zum Verrücktwerden. Ich habe wirklich gedacht, ich wäre fertig, doch dann habe ich im Nachsatz einen grundsätzlichen Fehler gefunden, der mich dazu zwang, ihn komplett neu zu schreiben.

Nun sitze ich wieder da und kämpfe mit dem Text. Was mich besonders auf die Palme bringt, ist, dass es letztlich nur 4 oder 5 Buchseiten werden, die möglicherweise noch nicht einmal jemand liest. Ich zum Beispiel lese selten Nachsätze in Büchern. Da steht meistens eh nur Blabla drin: Danksagungen, Lobpreisungen oder irgendwelche technischen Dinge, die mich nicht interessieren. Meine Nachsätze sind zwar ganz anders, aber woher sollen meine Leser das wissen? Gestern habe ich nun endlich die zweite Version des Nachsatzes fertiggestellt, und ich war glücklich, doch es stellte sich als Illusion heraus. Meine Lektorin hat mir den Text, nun vielleicht nicht in Grund und Boden gestampft, aber mit so vielen Hinweisen zurückgegeben, dass ich fast wieder am Anfang stehe.

Und so zieht sich der Erscheinungstermin noch weiter hinaus. Es ist schrecklich.


Donnerstag, 23. Januar 2014 - 19:19 Uhr

Die Puppen

 

Ein erstes Bild von "Die Puppen"

 

Dolly ist ein kleines Mädchen, das zu dem Schluss kommt, die Menschen wären wie ihre Puppen. Dies ändert ihr Leben ungemein. Wie, das erfahren Sie in Kürze. Und ich denke, es könnte auch Ihr Leben ändern- oder stark bereichern.


Donnerstag, 23. Januar 2014 - 19:23 Uhr

Band 3 fast fertig


So, eine Bronchitis und einen neuen Computer später, kann ich jetzt endlich melden, dass die aktive Schreibphase nun beinahe abgeschlossen ist. Heute will ich den Nachsatz noch fertigstellen (vielleicht wird es auch erst morgen), dann geht es in das Layout.