Die Kristallkinder aus www.maerchen-der-weisheit.de

Die Kristallkinder

(3. und letzter Teil der Reihe über Indigos)

 

Von Kristallkindern wird noch nicht allzu viel berichtet, was sicher daran liegt, dass sie erst seit kurzem, und das auch nur vereinzelt, geboren werden sollen. Der Grund für ihre Seltenheit ist recht einsichtig, denn der Theorie nach sind die Kristallkinder die (leiblichen) Kinder der Indigos - und da diese zum überwiegenden Teil noch zu jung sind, um Eltern zu sein, kann es dementsprechend auch noch nicht viele Kristallkinder geben.

 

Wenn es zutrifft, was ich gelesen habe, so sind die Kinder von Indigos auch nicht immer Kristallkinder, sondern nur dann, wenn ein Elternteil ein Indigo ist, der andere jedoch nicht. (Was geschehen soll, wenn beide Elternteile Indigo sind, darüber habe ich keine Informationen finden können.)

 

Kristallkinder sollen von ihrem Wesen her völlig verschieden von den Indigos sein: ohne jegliches kriegerisches oder rebellisches Element, sondern sehr ruhig, zurückhaltend im Umgang mit anderen, während sie gleichzeitig in sich ruhen. Sie suchen nicht, sie "sind" einfach nur das, was sie eben sind.

 

Und so wird man bei ihnen Ehrgeiz wohl nicht finden können.

 

Was die Erziehung dieser ersten "Neuen Kinder" anbelangt, so wird es deren Großeltern sicher freuen, dass der Umgang mit ihnen sehr leicht und einfach sein soll, was sicherlich eine große Entspannung nach der anstrengenden Erziehung ihrer eigenen Kinder, der Indigos wäre - man könnte es sogar als einen Ausgleich ansehen.

 

Nun sollte man aber lieber nicht versuchen, Kristallkinder im althergebrachten Sinn zu erziehen, denn bei ihnen funktionieren die alten Mechanismen nicht einmal im Ansatz. Dabei sollen sie allerdings nicht gegen die Erziehungsmethoden aufbegehren (denn das haben sie gar nicht nötig), sondern vielmehr scheint es so, als ob sie in Wahrheit die Erziehenden wären und mit leicht verschmitztem Lächeln einem klarmachen würden, dass es so, wie sich die Eltern oder Großeltern denken, niemals funktionieren kann. Das, was sie sich stattdessen wünschen, so heißt es, wiederholen sie dann ruhig und geduldig so lange, bis man sich als Erziehungsberechtigter fragt, wer denn nun eigentlich das Kind ist - das Kristallkind oder der Erwachsene. Letztlich wird der Erwachsene es schließlich aufgeben, das Kind erziehen zu wollen, und von da ab das Leben mit dem Kristallkind einfach nur genießen.

 

Mit ihren großen, offenen und freundlichen Augen, die angeblich alle Kristallkinder besitzen sollen und mit denen sie direkt in die Seele der Menschen zu blicken scheinen, ziehen sie, wie es weiter heißt,  einen in den Bann und berühren die Herzen aller Umstehenden. Aber nicht so, dass man sie vor Verzückung den ganzen Tag knuddeln möchte, sondern dass man von Respekt erfüllt wird und einfach ein gutes, angenehmes Gefühl bekommt; ein Gefühl, das auch noch dann nachhallt, wenn das Kind bereits den Raum verlassen hat.

 

Was das Verhältnis zwischen ihnen und Indigos anbelangt, kann man sicherlich nur spekulieren - ob nun als Eltern und Kinder oder als Bekannte. Doch wenn es zutrifft, dass Kristallkinder die Wege be- schreiten, die die Indigos ihnen geebnet haben, kann ich es mir nicht anders vorstellen, als dass sie sich hervorragend verstehen werden.

 

Ja, vielleicht ist es sogar noch mehr als ein reines Verstehen. Denn wenn Kristallkinder wirklich das leben, was sie sind, wenn sie ganz "lebendig" sind, so werden sie den Indigos den Ruheraum bieten, den diese benötigen. Und wer weiß, möglicherweise können die Indigos dadurch ihre Suche ab- schließen und dort ankommen, wo die Kristallkinder bereits von Geburt an sind - in der "Neuen Welt".

 

Wer mehr von Indigo-Kindern und Kristallkindern lesen will, dem möchte ich meine Märchen ans Herz legen. Ganz besonders "Die Puppen" (Bd. 3) und "Sunny" (Bd.3) als Beschreibung eines Kristallkindes, "Freia" (Bd.3) und "Die Laterne"  (Bd.1) dagegen als Beispiele für Indigo-Kinder.