Band 2

Die Bestimmung:

Was ist eine Bestimmung, wer bestimmt die Bestimmung eines Menschen, hat jeder eine Bestimmung, ist man glücklich, sobald man seine Bestimmung gefunden hat …? Fragen über Fragen, die am Beispiel von Fatima vielleicht nicht vollständig beantwortet, die jedoch soweit angeschnitten werden, dass man zum Nachdenken über sein eigenes Leben angeregt wird. Und dieses Nachdenken ist ein wesentlicher Schritt, um in das Neue Zeitalter zu gelangen.


Der Hofhund:

Armer Hofhund! Da behauptet doch dieses wilde Wesen, das Leben würde Freiheit benötigen, alles andere sei Täuschung. Hat sie Recht damit? Ist Freiheit wichtiger als die Verpflichtung seinem Hof gegenüber? Kann der Hofhund ihr trauen, oder spielt sie vielmehr ein ganz übles Spiel mit ihm? Ein Märchen über Entscheidungen, vor die wohl jeder bald gestellt werden wird.


Der Mantel:

„Bist du die Eine, die Eine für mich?“, fragte der stumme Blick des Königs mit dem schönen Mantel und der großen Sehnsucht in seinem Herzen. Und tatsächlich kam die Eine auch irgendwann, aber sie konnten sich nicht erkennen. Anleitung für alle, die sich nach der großen Liebe sehnen, Hilfe für alle, die den Traumprinzen oder die Traumfrau suchen. Und darüber hinaus ein Aspekt, den es beim Übergang ins Neue Zeitalter zu bedenken gilt.


Die Mauer:

Das Neue Zeitalter hat viel mit dem zu tun, was man sich wünscht. Wenn man sich aber etwas wünscht, und es geht nicht in Erfüllung; wenn man vor verschlossenen Türen steht, die partout nicht aufgehen wollen, hat das einen Grund, und der ist vermutlich ein völlig anderer, als man meint.


Der Pfad:

Das Märchen von Percy, der den gleichen Pfad wie seine Vorväter gehen wollte – ein gewiss legitimer Wunsch, im Neuen Zeitalter jedoch ist dies, naja, lesen Sie selbst.


Sam & Sony:

Zwei starke Freunde in einer starken Freundschaft, die nichts anderes wollen, als in Frieden zu leben. Doch wie das Sprichwort sagt, kann der Frömmste (auch nicht der Stärkste) in Frieden leben, wenn der böse Nachbar es nicht will. Über äußere und innere Stärke, Ängste und über Wunder, die nicht unbedingt kommen, wenn man sie sich wünscht, sondern manchmal auch erst dann, wenn man sich seinen Ängsten ergibt.


Der Tempel:

Ein Ich-Märchen von einem Traum, den man erfüllen will und für den man unendlich viele Strapazen übersteht. Aber, und das ist die Krux: es ist niemals sicher, ob man auch wirklich dort ankommt ­– am Ziel seines Traums.


Die Tür:

Ach wenn doch nur alle netten Menschen von Dora wüssten und sich von ihr begleiten lassen würden, dann würde ihnen viel Leid erspart werden. Im Hinblick auf Leid wird sich aber bald einiges ändern – nicht, dass es kein Leid mehr geben würde, aber wir werden viel besser damit umgehen lernen, und so manches davon wird einfach nicht mehr nötig sein.


Das Wiedersehen:

Die unsterbliche Liebe… Wenn es sie gibt, dann liegt es auch nahe, dass wir immer wieder geboren werden und sich die Liebenden immer wieder treffen. Fear und Wait sind solche unsterblich Liebenden, und ja, auch sie treffen sich wieder.


Der Zweifel:

Woher soll man wissen, ob das, was einem im Kopf herumspukt, ein großer Traum ist und nicht eine Idee oder gar ein reines Hirngespinst? Nun, wissen kann man dies überhaupt nicht, aber es gibt doch ein paar grundsätzliche Merkmale, die man anhand des Beispiels von Dreamer sehen kann.