Band 3

Das Bad:

Das Märchen vom Märchen von Wanya veranschaulicht, wie leicht es doch ist, sich über Märchen lustig zu machen. Nur wer hinter ihre einfache Fassade blickt, erkennt ihren unschätzbaren Wert, selbst wenn es sich wie hier eigentlich nur um ein kleines seiner Art handelt.


Der Falke:

Jäger sind böse, Gejagte dagegen gut. So lesen oder hören wir es immer wieder. Doch ist dies nicht ein wenig einfach gedacht? Ein Plädoyer zum besseren Verständnis der Welt.


Freia:

Was mag uns wohl im Neuen Zeitalter erwarten, und vor allem: wie kommt man dorthin? Davon handelt dieses besondere Märchen. Es liefert nicht nur eine Fülle von Informationen für den Übergang und sagt auch einiges, soweit möglich, über das neue Zeitalter; es erklärt zudem die merkwürdige aktuelle Zersplitterung der Gesellschaft.


Der Himmel:

Holly wollte in den Himmel kommen, und zwar zu Lebzeiten. Was für ein Blödsinn, mag man denken, denn den Himmel können wir, wenn überhaupt bekanntlich erst nach dem Tod erreichen. Nun findet Holly aber tatsächlich einen Weg. Zumindest glaubt sie das. Was man dabei aber auf jeden Fall erkennen kann: es sind nicht die Taten, die in den Himmel führen – auch nicht in das Neue Zeitalter.


Maxi:

Es gibt Fälle, bei denen sich jemand von allen anderen in seinem Umfeld unterscheidet. Das gilt auch für Maxi, dessen Andersartigkeit sogar enorm ist. Wie so viele hat Maxi das Gefühl, ein grausames Schicksal erleiden zu müssen, weil diese Andersartigkeit es ihm verwehrt, den Anforderungen der anderen zu genügen. Doch was, wenn es einen oder gar mehrere gute und wichtige Gründe dafür gibt, gerade dieses Leben zu führen?


Die Puppen:

Manche werden sicherlich behaupten, dieses hier sei nur ein kleines Märchen von einem kleinen, dummen und weltfremden Mädchen. Und wenn das gar nicht stimmt? Wenn es sich dabei in Wahrheit um den Schlüssel für ein neues, friedliches und sehr angenehmes Miteinander der Menschen handelt?


Die Suche:

Warum gibt es Leid, Krankheit und Tod? Wo liegt der Sinn, wo die Gerechtigkeit, wenn gute Menschen und sogar kleine, unschuldige Kinder ein solch tragisches Schicksal ertragen müssen? Nun, dieses Märchen liefert zwar nicht alle Antworten darauf, jedoch eine Vorstellung davon, dass weder Leid noch Krankheit oder Tod sinnlos sind, sondern das Gegenteil davon. Und damit kann es hoffentlich all jenen, die direkt oder indirekt mit diesen schrecklichen Dingen in Kontakt gekommen sind, zu einer neuen Sichtweise verhelfen und Trost spenden.


Sunny:

Die größte Angst der Menschen, abgesehen von der Angst vor dem Tod, ist die vor der Nacht des Lebens, des Zustands der völligen Hoffnungslosigkeit. Um nicht in diese Finsternis zu geraten, aus der man vermutlich nie wieder herauskommt, veranstalten die meisten Menschen die merkwürdigsten Dinge. Das ist zwar verständlich, aber ist es auch nötig? Sunny würde auf diese Frage sicherlich eindeutig mit Nein antworten – nicht, seitdem sie die Nacht mit all ihren Schrecken kennengelernt hat.


Der Turm:

Wir neigen dazu, den Wert eines Menschen danach zu bemessen, was er „aus sich gemacht hat“ und denken dabei vornehmlich an Dinge wie Erfolg, Reichtum oder Ruhm. Na, wenn wir uns dabei nicht kolossal täuschen, und sich der Wert eines Menschen (oder vielleicht besser: der Wert eines Lebens) an etwas völlig anderem misst. Aber das werden wir naturgemäß, wenn überhaupt, dann erst nach unserem Ableben erfahren. Eines ist jedoch sicher: sobald wir aufhören, unser Leben nach den üblichen „Werten“ auszurichten, wird sich die Welt grundsätzlich verändern. Und das ist sowohl gut, als auch dringend nötig.


Die Verabredung:

Im Neuen Zeitalter werden die Gesetze des Universums nicht unbedingt verändert. Was sich jedoch verändert, ist unser Verständnis für diese Gesetze. Hier geht es um die „Liebe auf den ersten Blick“ und damit auch um die Frage, ob es eine Vorbestimmung gibt, die zwei Menschen zueinander führt, oder nicht.